V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG

Aufgrund der kurzfristig bekannt gewordenen Information über möglicherweise erhebliche Finanzierungsprobleme eines unserer Beteiligungsunternehmen (AmVac) prüfen wir derzeit mögliche Auswirkungen auf die bestehenden Portfolien.

V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG hat die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG beauftragt, die Aufgaben und Funktionen einer externen Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB zu übernehmen.
Zudem hat die externe Kapitalverwaltungsgesellschaft entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des KAGB, eine sogenannte Verwahrstelle beauftragt, die künftig die Kontroll- und Prüfungsaufgaben für die Fondsgesellschaft wahrnimmt.

Umgang mit Interessenkonflikten:

Die KVG errichtet und verwaltet Sachwertvermögen für Anleger. Dabei wurden Vorkehrungen getroffen, damit sich mögliche Interessenkonflikte zwischen der KVG, ihrer Geschäftsleitung, ihren Mitarbeitern oder anderen Personen, die mit der KVG direkt oder indirekt durch Kontrolle verbunden sind, und Ihnen oder zwischen den Anlegern untereinander nicht auf die Anlegerinteressen auswirken. In einer Richtlinie über den Umgang mit Interessenkonflikten wurden die Grundlagen für die Identifizierung und Handhabung von Interessenkonflikten festgelegt.

Die V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG (V+3) wurde am 11.11.2009 gegründet und am 07.12.2009 im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRA 9976 eingetragen.

Motiviert durch die seit 2005 zu verzeichnenden Erfolge der V+ Fondsgesellschaften, knüpfte seit Mai 2010 die V+3 nahtlos an die ursprünglichen Anlageausrichtungen an. Das Emissionsvolumen wurde mit 100 Mio. Euro dotiert und konnte bis zu 300 Mio. Euro erhöht werden. Beteiligungen waren mit einer Mindestzeichnungssumme von 2.000 Euro möglich. Die Mindestratenhöhe betrug 30 Euro. Gleichbleibende Grundvoraussetzung aller Beteiligungsgesellschaften war, dass unterschiedlichen Unternehmen – vorrangig aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein oder der Schweiz – Kapital für innovative Ideen oder Projekten zur Verfügung gestellt wurden. Angeknüpft an der vorherigen Gesellschaft bestand auch hier die Möglichkeit, dass bis zu 90 % der Liquiditätsreserven in Gold angelegt werden konnten.

Durch einen Beschluss der Gesellschafter wurde die Zeichnungsfrist im Juni 2013 beendet.